D2C - Direct-To-Customer

Ein neuer Trend der Plattformökonomie ist D2C – Direct to Customer.

Als Direct-to-Customer-Systeme bezeichnet man den markenzentrierten Ansatz, bei dem sämtliche Aktivitäten einer Organisation darauf abzielen, Interessenten, Kunden, Partnern und die Öffentlichkeit über eigene Plattform­systeme zu bedienen, diese zu unterhalten und letztendlich zu Käufen zu animieren.

Anbieter erlangen über eine eigene D2C-Plattform immerwährenden, direkten Zugang über sogenannte Touchpoints zu den Märkten und Zielgruppen.

Wie kommt man zu einer D2C-Plattform?

Die Konzeptionierung und Einführung einer eigenen D2C-Plattform wird entlang eines entwickelten Prozesses kundenspezifisch durchgeführt.

Grundlage für den Erfolg einer D2C-Plattform sind eben diese Daten: sogenannte First-Party-Daten. Viele Hersteller haben heute keinen direkten Kontakt zu ihren Kunden und daher auch keinen Zugang zu diesen wichtigen First-Party-Daten. Diese liegen heutzutage oftmals bei „Mittelsmännern“ wie Amazon, Facebook oder Medienagenturen. Dieses Überlassen dieser Daten ist heute schon grob fahrlässig.

Die Herausforderung besteht in der Weiterverarbeitung der Daten und die richtigen Erkenntnisse und Schlüsse zu ziehen. Das Sammeln der Daten alleine ist nicht ausreichend. Es bedarf KI-basierter Algorithmen, die die D2C-Plattform zum Erfolg führt. Der Vorteil, dass die Daten nicht mehr bei einer Plattform wie Amazon oder Facebook liegen, hat den Nachteil, dass dem Plattform-Betreiber nun auch die Aufgabe der Auswertung obliegt.

Welche Motivation und Ziele werden verfolgt?

Bei D2C geht es darum, Produkte direkt vom Hersteller an die Verbraucher zu verkaufen und zu vermarkten. Dies kennt man auch unter der Bezeichnung Direktvertrieb. Ziel ist es hierbei, Zwischenhändler und Mittelsmänner außen vorzulassen. Dies bringt einige Vorteile mit sich, vor allem ökonomische.

Ohne Zwischenhändler und Mittelsmänner kann der Anbieter den Preis für sein Produkt selbst festlegen und es gibt keine nachträglichen Preisaufschläge für den Kunden. Somit ist die Gewinnmarge für den Anbieter größer und der Preis für den Endverbraucher niedriger. Hinzukommt, dass Marken unabhängig vom Einzelhandel werden. Somit liegt die komplette Kontrolle von Produktpräsentationen und Service beim Hersteller. Auch die Gefahr durch Eigenmarken des Händlers vom Markt gedrängt zu werden, wird minimiert. Obwohl es mittlerweile für jeden Hersteller möglich ist, einen eigenen Onlineshop aufzusetzen und Produkte direkt an den Endverbraucher zu verkaufen, ist die für viele etablierte Marken noch immer nicht realisierbar. Grund dafür ist u.a. dass bestehende Verträge mit Retailern diese Veränderungen erschweren. Dennoch sollten etablierte Marken ihre Strategie überdenken.

Eine weitere Motivation, einen D2C-Ansatz zu realisieren, kommt aus dem Marketing. Man möchte mit dem Kunden bzw. Verbraucher direkt kommunizieren. Dazu benötigt man eigene Marketingkanäle, die dann ein möglichst effizientes und fundiertes, auf Informationen basierendes Marketing ermöglicht.

Häufige Fragen:

Unter D2C versteht man Direct-to-Customer-Systeme mit einem markenzentrierten Ansatz.

Bei D2C geht es darum, Produkte direkt vom Hersteller an die Verbraucher zu verkaufen und zu vermarkten. Dies kennt man auch unter der Bezeichnung Direktvertrieb. Ziel ist es hierbei Zwischenhändler und Mittelsmänner außen vorzulassen. Dies bringt einige Vorteile mit sich, vor allem ökonomische.

Als Direct-to-Customer-Systeme bezeichnet man den markenzentrierten Ansatz, bei dem sämtliche Aktivitäten einer Organisation darauf abzielen, Interessenten, Kunden, Partnern und die Öffentlichkeit über eigene Plattform-Systeme zu bedienen, diese zu unterhalten und letztendlich zu Käufen zu animieren. Anbieter erlangen über eine eigene D2C-Plattform immerwährenden, direkten Zugang zu den Märkten und Zielgruppen.

First Party Data sind unternehmenseigene Daten und sind bei Vorlage im Unternehmen eine der kostengünstigsten Varianten für Werbetreibende. Sie sind auch die zuverlässigsten Daten für das Targeting. Beispiele für First Party Data sind CRM-Daten (Customer Relationship Management) oder das Nutzerverhalten auf der eigenen Landingpage.

Grundlage für den Erfolg einer D2C-Plattform sind eben diese Daten: sogenannte First-Party-Daten. Viele Hersteller haben heute keinen direkten Kontakt zu ihren Kunden und daher auch keinen Zugang zu diesen wichtigen First-Party-Daten. Diese liegen heutzutage oftmals bei „Mittelsmännern“ wie Amazon, Facebook oder Medienagenturen. Das Überlassen dieser Daten ist heute schon grob fahrlässig.

Die Herausforderung besteht in der Weiterverarbeitung der Daten und die richtigen Erkenntnisse und Schlüsse zu ziehen. Das Sammeln der Daten alleine ist nicht ausreichend. Es bedarf KI-basierter Algorithmen, die die D2C-Plattform zum Erfolg führt. Der Vorteil, dass die Daten nicht mehr bei einer Plattform wie Amazon oder Facebook liegen, hat den Nachteil, dass dem Plattform-Betreiber nun auch die Aufgabe der Auswertung obliegt.

Kontakt

Prof. Dr. Markus Haid

Kommunikation
Büro: D21, 2.17

+49.170.16-70205
Markus Haid